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Koronare Herzkrankheit (KHK)

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Sauerstoff-Minderversorgung des Herzmuskels aufgrund einer Verengung der Koronararterien (Herzkranzgefäße) kommt.

Sie wird auch als chronische ischämische Herzkrankheit (CIHK) bezeichnet. In Deutschland leiden etwa 1 Millionen Menschen an einer koronaren Herzkrankheit. Sie stellt die häufigste Todesursache dar.

Folgende Symptome und Beschwerden können im Rahmen einer KHK auftreten:

  • Angina pectoris
    • Atemnot, Erstickungsanfall
    • Brustenge, Herzenge
    • Schweißausbruch
    • Angst bis hin zu Todesangst
  • Linksherzinsuffizienz
    • Atemnot
    • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit
    • Flüssigkeit in der Lunge / in den Beinen
    • Tachykardie / Herzrhythmusstörung (Anstieg der Herzfrequenz > 100/min)
  • Herzrhythmusstörungen
    • Herzklopfen
    • Herzrasen
    • Vermehrte Extrasystolen / Herzstolpern mit Extraschlägen
    • Vorhofflimmern und -flattern

Das Gefährliche an der KHK ist, dass auch ohne Symptome bereits eine hochgradige Atherosklerose und Verengung der Herzkranzgefäße vorliegen kann. Erst eine Einschränkung des Gefäßlumens um mindestens 60 % führt zu einer nachweisbaren Verminderung der Blutströmung.

Die häufigste Ursache der KHK ist die Atherosklerose (Arterienverkalkung) der großen Herzkranzgefäße und die Mikroangiopathie (Einengung der kleinen Koronararterienäste).

Folgende Lebensstilfaktoren beeinflussen eine Koronare Herzkrankheit:

  • Bewegung und Sport
  • Ernährung
  • Genussmittelkonsum (Alkohol, Kaffee, Tabak)
  • Umweltfaktoren und Stress
  • Übergewicht

Folgende Krankheiten begünstigen eine Koronare Herzkrankheit:

  • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Atherosklerose
  • Depression
  • Diabetes mellitus (Insulinresistenz)
  • Hyperlipidämie / Hypercholesterinämie
  • Hypothyreose / Schilddrüsenunterfunktion (diese geht mit einem erhöhten Cholesterin-Serumspiegel einher)
  • Metabolisches Syndrom
  • Osteoporose
  • Parodontitis

Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.